Software-Kategorien

Kurze Antwort

Das Verzeichnis unterscheidet 30 Software-Kategorien. Eine Kategorie beschreibt die Funktion, nicht die Branche: Dokumentenmanagement gibt es in der Kanzlei wie in der Spedition, ein Kassensystem dagegen fast nur im Gastgewerbe und im Handel.

Abrechnung EBM und GOÄKassen- und Privatabrechnung ärztlicher Leistungen.1 ProdukteBelegverarbeitungAutomatische Erkennung, Vorkontierung und Verbuchung von Eingangsbelegen.3 ProdukteCRMVerwaltung von Kontakten, Vertriebschancen und Kundenkommunikation.0 ProdukteDATEV-SchnittstelleDatenübergabe an die Steuerberatung im DATEV-Format.1 ProdukteDokumentenmanagement (DMS)Revisionssichere Ablage, Versionierung und Volltextsuche für geschäftliche Dokumente.5 ProdukteE-Rechnung und ZUGFeRDErstellung, Versand und Verarbeitung strukturierter elektronischer Rechnungen.0 ProdukteEDI und SchnittstellenStrukturierter elektronischer Datenaustausch mit Partnern und Auftraggebern.3 ProdukteElektronische PatientenakteZugriff auf und Befüllung der elektronischen Patientenakte aus dem Praxissystem.2 ProdukteERPIntegrierte Unternehmenssoftware über Warenwirtschaft, Finanzen und Produktion.0 ProdukteFinanzbuchhaltungLaufende Buchführung, Auswertungen und Jahresabschlussvorbereitung.3 ProdukteFrachtenbörseMarktplatz für Frachten und Laderaum mit Partnerprüfung.2 ProdukteFristenmanagementÜberwachung von Fristen und Wiedervorlagen mit Vorfrist und Kontrolllauf.2 ProdukteKanzleisoftwareZentrale Akten-, Fristen- und Abrechnungssoftware für Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien.8 ProdukteKassensystemFiskalisch konforme Kasse für Gastronomie und Handel inklusive TSE.4 ProdukteLagerverwaltung (WMS)Bestands- und Platzverwaltung im Lager mit Kommissionierung.0 ProdukteLegal- und Tax-AIKI-gestützte Recherche, Schriftsatzanalyse und Dokumentenauswertung im Rechts- und Steuerumfeld.1 ProdukteLohn- und GehaltsabrechnungEntgeltabrechnung inklusive Meldewesen an Sozialversicherung und Finanzamt.3 ProdukteMandanten- und KundenportalGeschützter Bereich für den Austausch von Dokumenten und Nachrichten mit Mandanten.2 ProduktePersonalplanungDienstplanung und Schichtverwaltung mit Zeitwirtschaft.1 ProduktePraxisverwaltung (PVS)Zentrales System der Arztpraxis für Dokumentation, Abrechnung und Verwaltung.3 ProdukteReservierungssystemTischreservierung mit Kanalanbindung und Gästekommunikation.3 ProdukteSupply-Chain-ManagementSteuerung und Transparenz entlang der Lieferkette über Unternehmensgrenzen hinweg.1 ProdukteTelematik und FuhrparkOrtung, Fahrzeugdaten und Auftragskommunikation im Fuhrpark.2 ProdukteTerminverwaltungOnline-Terminvergabe, Kalender und automatisierte Erinnerungen.3 ProdukteTI-Anbindung und KIMAnschluss an die Telematikinfrastruktur inklusive sicherer Kommunikation im Gesundheitswesen.3 ProdukteTransportmanagement (TMS)Auftragsverwaltung, Disposition, Tourenplanung und Frachtabrechnung.2 ProdukteVideosprechstundeZertifizierte Videokommunikation zwischen Praxis und Patientin oder Patient.3 ProdukteWarenwirtschaftEinkauf, Lager, Kalkulation und Inventur im laufenden Betrieb.2 ProdukteZeiterfassungErfassung von Arbeits- und Projektzeiten, häufig mit Abrechnungsanbindung.0 ProdukteZeitfenstermanagementSlot-Buchung an Rampe und Lager zur Vermeidung von Wartezeiten.1 Produkte

Kategorie ist nicht gleich Produkt

Eine Kategorie beschreibt eine Aufgabe, kein Produkt. Viele Hersteller decken mehrere Kategorien in einem System ab: Eine Kanzleisoftware bringt Dokumentenverwaltung und Fristenkontrolle meist mit, ein Kassensystem oft auch Warenwirtschaft. Deshalb steht dasselbe Produkt hier in mehreren Kategorien, ohne dass das eine Doppelung wäre.

Für die Auswahl heißt das: Zuerst klären, welche Aufgaben tatsächlich anfallen, dann prüfen, ob ein System sie gemeinsam abdeckt oder ob mehrere Lösungen nebeneinander laufen müssen. Der zweite Weg ist nicht schlechter, verlangt aber definierte Übergaben zwischen den Systemen.

Grundlage jeder Zeile ist die Herstellerseite selbst, nicht eine Zusammenfassung Dritter. Wo eine Angabe dort nicht auffindbar ist, bleibt das Feld leer statt geschätzt. Das führt zu mehr Lücken, aber zu keiner falschen Zahl.

Die Liste wächst in Wellen. Ein Produkt kommt dazu, sobald Hersteller, Einsatzzweck und mindestens die Grundangaben belegt sind; vorher steht es nicht in der Tabelle.

Fragen, die in jeder Kategorie wiederkehren

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Hinweis: Diese Übersicht ist redaktionell zusammengestellt und ersetzt kein Angebot. Produktangaben mit Stand 10.09.2026, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.