Das Verzeichnis unterscheidet 30 Software-Kategorien. Eine Kategorie beschreibt die Funktion, nicht die Branche: Dokumentenmanagement gibt es in der Kanzlei wie in der Spedition, ein Kassensystem dagegen fast nur im Gastgewerbe und im Handel.
Eine Kategorie beschreibt eine Aufgabe, kein Produkt. Viele Hersteller decken mehrere Kategorien in einem System ab: Eine Kanzleisoftware bringt Dokumentenverwaltung und Fristenkontrolle meist mit, ein Kassensystem oft auch Warenwirtschaft. Deshalb steht dasselbe Produkt hier in mehreren Kategorien, ohne dass das eine Doppelung wäre.
Für die Auswahl heißt das: Zuerst klären, welche Aufgaben tatsächlich anfallen, dann prüfen, ob ein System sie gemeinsam abdeckt oder ob mehrere Lösungen nebeneinander laufen müssen. Der zweite Weg ist nicht schlechter, verlangt aber definierte Übergaben zwischen den Systemen.
Grundlage jeder Zeile ist die Herstellerseite selbst, nicht eine Zusammenfassung Dritter. Wo eine Angabe dort nicht auffindbar ist, bleibt das Feld leer statt geschätzt. Das führt zu mehr Lücken, aber zu keiner falschen Zahl.
Die Liste wächst in Wellen. Ein Produkt kommt dazu, sobald Hersteller, Einsatzzweck und mindestens die Grundangaben belegt sind; vorher steht es nicht in der Tabelle.
Fragen, die in jeder Kategorie wiederkehren
Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Hinweis: Diese Übersicht ist redaktionell zusammengestellt und ersetzt kein Angebot. Produktangaben mit Stand 10.09.2026, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.