Warenwirtschaft

Das Wichtigste zuerst

Einkauf, Lager, Kalkulation und Inventur im laufenden Betrieb. Im Verzeichnis sind dazu 2 Produkte erfasst, relevant vor allem für 1 Branchen.

2Produkte in dieser Kategorie
1Branchen mit Bezug

Warenwirtschaft entfaltet ihren Nutzen erst im Zusammenspiel mit dem Verkauf: Wenn die Kasse meldet, was verkauft wurde, und Rezepturen hinterlegt sind, lässt sich der theoretische gegen den tatsächlichen Wareneinsatz stellen. Voraussetzung ist Pflege. Rezepturen, Gebindegrößen und Einkaufspreise müssen aktuell sein, sonst rechnet das System mit falschen Grundlagen. Diesen Aufwand unterschätzen Betriebe regelmäßig.

Gebräuchliche Bezeichnungen: WaWi, Lagerverwaltung, Einkauf.

Ein Warenwirtschaftssystem steuert Einkauf, Lagerbestand, Kalkulation und Inventur. In der Gastronomie verbindet es Rezepturen mit Einkaufspreisen und macht den Wareneinsatz sichtbar. Ausführlich im Glossar: Warenwirtschaftssystem

Welche Systeme infrage kommen

Warenwirtschaft branchenübergreifend mit Betriebsart und Preismodell
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
gastronoviGastronovi GmbH & Co. KGCloudAbo, kein Listenpreis10.09.2026
VectronVectron Systems AGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026

Für welche Branchen die Kategorie zählt

Abgrenzung

Im Markt wird Warenwirtschaft mal als eigenständige Kategorie, mal als Ausstattungsmerkmal geführt. Beim Vergleich von Angeboten lohnt deshalb der Blick darauf, ob eine Position separat berechnet wird oder im Grundpreis steckt.

Software für Warenwirtschaft wird in Betriebe verschiedener Größe oft dann gewechselt, wenn eine gesetzliche Änderung oder ein Systemende dazu zwingt. Diese Seite hilft, die Auswahl vorher zu strukturieren statt unter Zeitdruck.

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den öffentlich zugänglichen Unterlagen der Hersteller: Funktionsübersichten, Preisseiten, Systemvoraussetzungen und Schnittstellenverzeichnisse. Wir übernehmen keine Angaben aus Wettbewerbsportalen, weil sich deren Herkunft im Einzelfall nicht prüfen lässt.

Für die Aufnahme zählt nicht die Größe des Anbieters. Kleine, spezialisierte Häuser sind in mehreren dieser Kategorien der Standard, und das bildet das Verzeichnis ab.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Welche Statistiken hinter den Marktzahlen stehen und in welchem Turnus sie erscheinen, steht unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Aus der Praxis

Klären Sie vor der Auswahl, welche Altdaten wirklich übernommen werden müssen. Häufig genügt ein lesender Zugriff auf das Altsystem und spart erheblichen Migrationsaufwand.

Fragen und Antworten

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Wer in Betriebe eine Entscheidung im Bereich Warenwirtschaft vorbereitet, kommt mit zwei bis drei Angeboten und einer Testphase mit echten Daten weiter als mit einer langen Marktrecherche.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.