Lohn- und Gehaltsabrechnung

Das Wichtigste zuerst

Entgeltabrechnung inklusive Meldewesen an Sozialversicherung und Finanzamt. Im Verzeichnis sind dazu 3 Produkte erfasst, relevant vor allem für 1 Branchen.

3Produkte in dieser Kategorie
1Branchen mit Bezug

Entgeltabrechnung ist stark reguliert und ändert sich jährlich. Wichtiger als der Funktionsumfang ist deshalb die Verlässlichkeit der Aktualisierungen: Rechengrößen, Meldeverfahren und Beitragssätze müssen rechtzeitig im Standard ankommen. Wer die Abrechnung an die Kanzlei abgibt, braucht vor allem eine saubere Übergabe der Bewegungsdaten wie Fehlzeiten und Zuschläge.

Gebräuchliche Bezeichnungen: Lohnbuchhaltung, Payroll, Entgeltabrechnung.

Die Entgeltabrechnung berechnet Löhne und Gehälter samt Steuern und Sozialabgaben und übermittelt die vorgeschriebenen Meldungen. Sie ist stark reguliert und ändert sich jährlich. Ausführlich im Glossar: Lohn- und Gehaltsabrechnung

Das Angebot im Markt

Lohn- und Gehaltsabrechnung branchenübergreifend im Überblick
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
AgendaAgendaCloudauf Anfrage10.09.2026
DATEVDATEV eGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026
SimbaSimba Computer Systeme GmbHkeine Angabeauf Anfrage10.09.2026

Für welche Branchen die Kategorie zählt

Abgrenzung

Lohn- und Gehaltsabrechnung überschneidet sich funktional mit angrenzenden Bereichen. Wer beides getrennt beschafft, muss die Übergabe zwischen den Systemen definieren, sonst entstehen zwei Datenbestände, die auseinanderlaufen.

Wer für Betriebe verschiedener Größe nach einer Lösung im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung sucht, stößt schnell auf zwei Sorten von Anbietern: spezialisierte Häuser, die nur dieses Gewerk bedienen, und breite Systeme, die Betriebe verschiedener Größe als eine Zielgruppe unter vielen führen. Diese Seite ordnet ein, was im Markt vorhanden ist.

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Alle hier gezeigten Merkmale sind Herstellerangaben, keine Messwerte. Wir haben die Programme nicht installiert und nicht über einen längeren Zeitraum im Echtbetrieb geprüft. Wo wir von Einordnung sprechen, meinen wir Recherche.

Die Liste wächst in Wellen. Ein Produkt kommt dazu, sobald Hersteller, Einsatzzweck und mindestens die Grundangaben belegt sind; vorher steht es nicht in der Tabelle.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Welche Statistiken hinter den Marktzahlen stehen und in welchem Turnus sie erscheinen, steht unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Aus der Praxis

Fragen Sie nach dem Export, bevor Sie unterschreiben. Wer den Weg aus einem System kennt, verhandelt entspannter über den Weg hinein.

Fragen und Antworten

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Wer in Betriebe eine Entscheidung im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung vorbereitet, kommt mit zwei bis drei Angeboten und einer Testphase mit echten Daten weiter als mit einer langen Marktrecherche.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.