Zeiterfassung

Auf den Punkt

Erfassung von Arbeits- und Projektzeiten, häufig mit Abrechnungsanbindung. Im Verzeichnis sind dazu 0 Produkte erfasst, relevant vor allem für 3 Branchen.

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Zeiterfassung bedient zwei verschiedene Zwecke, die Anbieter unterschiedlich gewichten: die arbeitsrechtliche Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit und die projektbezogene Erfassung für die Abrechnung. In Dienstleistungsbetrieben zählt vor allem, ob erfasste Zeiten ohne Zwischenschritt in die Rechnung wandern. In Schichtbetrieben zählt eher die Verbindung zur Dienstplanung.

Gebräuchliche Bezeichnungen: Arbeitszeiterfassung, Projektzeiten.

Zeiterfassung dokumentiert Arbeits- oder Projektzeiten. Sie dient der Entgeltabrechnung, der Einhaltung des Arbeitszeitrechts und in Dienstleistungsbetrieben der Abrechnung gegenüber Kundschaft. Ausführlich im Glossar: Zeiterfassung

Das Angebot im Markt

Noch kein Eintrag

Für diese Kombination ist im Verzeichnis derzeit kein Produkt erfasst. Wir nehmen nur Software auf, deren Angaben sich öffentlich beim Hersteller nachvollziehen lassen.

Für welche Branchen die Kategorie zählt

Abgrenzung

Nicht jeder Betrieb braucht für Zeiterfassung ein spezialisiertes Produkt. Häufig ist die entscheidende Frage nicht, welches System das beste ist, sondern ob der Bedarf ein eigenes System überhaupt rechtfertigt.

Zeiterfassung ist in Betriebe verschiedener Größe kein Randthema, sondern greift in den Tagesablauf ein. Diese Übersicht sammelt die Anbieter, die für dieses Gewerk dokumentiert im Einsatz sind, und zeigt, worin sie sich unterscheiden.

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Zwischen Herstellerangabe und Alltagserfahrung liegt eine Lücke, die dieses Verzeichnis nicht schließen kann. Es sortiert den Markt vor und macht Angaben nachprüfbar; die Bewertung im eigenen Betrieb bleibt Sache derer, die damit arbeiten sollen.

Die Auswahl folgt dem, was in den Betrieben tatsächlich vorkommt, nicht dem Marketingaufwand der Anbieter. Deshalb stehen kleine, spezialisierte Häuser hier neben großen Namen.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Die Regeln, nach denen hier erfasst, geprüft und korrigiert wird, sind auf der Methodikseite offengelegt. Quellen und Methodik

Ein Hinweis vorab

Vereinbaren Sie eine Testphase mit echten Daten. Eine Demo mit Musterdaten zeigt nicht, wie sich das System bei Ihrem Datenbestand verhält.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Für Betriebe lohnt es sich, vor den Anbietergesprächen die eigenen Muss-Kriterien festzuhalten. Ohne diese Liste entscheidet am Ende die überzeugendste Präsentation.

Branchen-Software ist ein unabhängiges redaktionelles Angebot und kein Hersteller. Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten und wurden zuletzt am 10.09.2026 abgeglichen. Verbindlich ist die Auskunft des jeweiligen Anbieters.