Frachtenbörse

Die Kurzfassung

Marktplatz für Frachten und Laderaum mit Partnerprüfung. Im Verzeichnis sind dazu 2 Produkte erfasst, relevant vor allem für 1 Branchen.

2Produkte in dieser Kategorie
1Branchen mit Bezug

Frachtenbörsen dienen der kurzfristigen Auslastung und der Beschaffung von Kapazität bei Spitzen. Betreiber prüfen teilnehmende Unternehmen vorab, weil im Geschäft mit fremden Partnern Haftungsfragen entstehen. Der Geschwindigkeitsvorteil geht verloren, wenn Angebote manuell in das eigene System übertragen werden müssen, weshalb die Schnittstelle zum Transportmanagement zählt.

Gebräuchliche Bezeichnungen: Laderaumbörse, Transportbörse.

Eine Frachtenbörse ist ein Marktplatz, auf dem Ladung und freier Laderaum zusammenfinden. Sie dient der kurzfristigen Auslastung und der Beschaffung von Transportkapazität. Ausführlich im Glossar: Frachtenbörse

Welche Systeme infrage kommen

Frachtenbörse branchenübergreifend mit Betriebsart und Preismodell
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
CargoclixDr. Meier & Schmidt GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
TIMOCOMTIMOCOM GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026

Für welche Branchen die Kategorie zählt

Abgrenzung

Frachtenbörse überschneidet sich funktional mit angrenzenden Bereichen. Wer beides getrennt beschafft, muss die Übergabe zwischen den Systemen definieren, sonst entstehen zwei Datenbestände, die auseinanderlaufen.

Diese Seite listet, welche Software im Bereich Frachtenbörse für Betriebe verschiedener Größe infrage kommt, woher die Angaben stammen und welche Fragen vor einer Entscheidung geklärt sein sollten.

Auswahlkriterien

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Zwischen Herstellerangabe und Alltagserfahrung liegt eine Lücke, die dieses Verzeichnis nicht schließen kann. Es sortiert den Markt vor und macht Angaben nachprüfbar; die Bewertung im eigenen Betrieb bleibt Sache derer, die damit arbeiten sollen.

Die Aufnahme in dieses Verzeichnis richtet sich nach der Relevanz im Gewerk, nicht nach Partnerprogrammen. Produkte ohne jede Vergütungsmöglichkeit stehen gleichberechtigt neben allen anderen.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Wer wissen will, wie diese Seiten entstehen und wo ihre Grenzen liegen, findet das unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Worauf zu achten ist

Beziehen Sie die Personen ein, die täglich damit arbeiten. Eine Entscheidung, die nur auf Leitungsebene fällt, rächt sich in der Einführung.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.