Reservierungssystem
Kurze Antwort
Tischreservierung mit Kanalanbindung und Gästekommunikation. Im Verzeichnis sind dazu 3 Produkte erfasst, relevant vor allem für 1 Branchen.
Reservierungssysteme unterscheiden sich vor allem im Geschäftsmodell: fester Monatsbeitrag oder Provision je vermitteltem Gast. Funktional zählen digitales Reservierungsbuch, Tischplanung, automatische Erinnerungen gegen Nichterscheinen und die Anbindung an Buchungskanäle. Wichtig ist die Verbindung zur Kasse, damit Reservierung und Umsatz nicht in getrennten Welten liegen.
Gebräuchliche Bezeichnungen: Tischreservierung, Reservierungsbuch.
Anbieter im Überblick
| Produkt | Hersteller | Betrieb | Preis | Geprüft |
|---|---|---|---|---|
| gastronovi | Gastronovi GmbH & Co. KG | Cloud | Abo, kein Listenpreis | 10.09.2026 |
| Lightspeed Restaurant | Lightspeed Commerce | Cloud | Abo, kein Listenpreis | 10.09.2026 |
| resmio | resmio GmbH | Cloud | Abo, kein Listenpreis | 10.09.2026 |
Für welche Branchen die Kategorie zählt
Abgrenzung
Reservierungssystem überschneidet sich funktional mit angrenzenden Bereichen. Wer beides getrennt beschafft, muss die Übergabe zwischen den Systemen definieren, sonst entstehen zwei Datenbestände, die auseinanderlaufen.
Diese Übersicht fasst zusammen, welche Anbieter im Bereich Reservierungssystem für Betriebe verschiedener Größe dokumentiert sind, welche Betriebsarten sie anbieten und wo öffentlich Preise genannt werden.
Auswahlkriterien
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Woher die Angaben stammen
Wir führen bewusst weniger Merkmale, als technisch möglich wäre. Eine Tabelle mit vierzig Spalten, von denen dreißig leer sind, sieht gründlich aus und hilft bei keiner Entscheidung.
Erweitert wird in Wellen, nicht kontinuierlich. Neue Branchen und Produkte kommen gebündelt dazu, wenn Marktzahlen, Kategorien und prüfbare Herstellerangaben zusammen vorliegen.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Das vollständige Vorgehen samt Testfall für den Software-Finder steht auf der Seite Quellen und Methodik. Quellen und Methodik
Bevor Sie Angebote einholen
Lassen Sie sich den Ablauf zeigen, der bei Ihnen am häufigsten vorkommt, nicht die Funktionsliste. Der Unterschied zwischen zwei Systemen zeigt sich in der Zahl der Klicks für die Routineaufgabe.
Häufige Fragen
Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?
Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Wer in Betriebe eine Entscheidung im Bereich Reservierungssystem vorbereitet, kommt mit zwei bis drei Angeboten und einer Testphase mit echten Daten weiter als mit einer langen Marktrecherche.
Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.