Lagerverwaltung (WMS)
Kurz gefasst
Bestands- und Platzverwaltung im Lager mit Kommissionierung. Im Verzeichnis sind dazu 0 Produkte erfasst, relevant vor allem für 1 Branchen.
Ein Lagerverwaltungssystem kennt den physischen Lagerort und geht damit über die Bestandsführung eines ERP hinaus. Kernfunktionen sind Platzverwaltung, Ein- und Auslagerungsstrategien, Kommissionierverfahren und Inventurunterstützung. Ob sich ein eigenes System lohnt, ist eine Frage der Komplexität: Sobald Chargen, Seriennummern oder mehrstufige Kommissionierung dazukommen, stößt die Bestandsführung im ERP an Grenzen.
Gebräuchliche Bezeichnungen: Warehouse Management, Lagerverwaltungssystem.
Ein WMS verwaltet Bestände und Lagerplätze, steuert Ein- und Auslagerung und führt die Kommissionierung. Es geht über die Bestandsführung eines ERP hinaus, weil es den physischen Lagerort kennt. Ausführlich im Glossar: Lagerverwaltungssystem (WMS)
Welche Systeme infrage kommen
Noch kein Eintrag
Für diese Kombination ist im Verzeichnis derzeit kein Produkt erfasst. Wir nehmen nur Software auf, deren Angaben sich öffentlich beim Hersteller nachvollziehen lassen.
Für welche Branchen die Kategorie zählt
Abgrenzung
Anbieter schneiden Lagerverwaltung (WMS) unterschiedlich zu. Zwei Produkte mit derselben Kategoriebezeichnung können deutlich verschiedene Aufgaben abdecken, weshalb der Funktionsvergleich immer am eigenen Ablauf ansetzen sollte.
Diese Übersicht fasst zusammen, welche Anbieter im Bereich Lagerverwaltung (WMS) für Betriebe verschiedener Größe dokumentiert sind, welche Betriebsarten sie anbieten und wo öffentlich Preise genannt werden.
Auswahlkriterien
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Woher die Angaben stammen
Alle hier gezeigten Merkmale sind Herstellerangaben, keine Messwerte. Wir haben die Programme nicht installiert und nicht über einen längeren Zeitraum im Echtbetrieb geprüft. Wo wir von Einordnung sprechen, meinen wir Recherche.
Für die Aufnahme zählt nicht die Größe des Anbieters. Kleine, spezialisierte Häuser sind in mehreren dieser Kategorien der Standard, und das bildet das Verzeichnis ab.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Eine ausführliche Darstellung der Datenquellen und der Prüfschritte findet sich auf der Methodikseite. Quellen und Methodik
Bevor Sie Angebote einholen
Lassen Sie sich den Ablauf zeigen, der bei Ihnen am häufigsten vorkommt, nicht die Funktionsliste. Der Unterschied zwischen zwei Systemen zeigt sich in der Zahl der Klicks für die Routineaufgabe.
Fragen und Antworten
Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?
Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.
Redaktionelle Einordnung, kein Test unter Laborbedingungen. Stand der Produktangaben: 10.09.2026. Fehler melden Sie uns gern über die Kontaktseite.