E-Rechnung und ZUGFeRD
Die Kurzfassung
Erstellung, Versand und Verarbeitung strukturierter elektronischer Rechnungen. Im Verzeichnis sind dazu 0 Produkte erfasst, relevant vor allem für 3 Branchen.
Eine elektronische Rechnung ist erst dann eine, wenn die Daten strukturiert vorliegen. Ein per Mail verschicktes PDF genügt dafür nicht. Verbreitet sind ein hybrides Format aus PDF und eingebetteten Daten sowie ein rein strukturiertes Format, das vor allem im Verkehr mit öffentlichen Auftraggebern verlangt wird. Für die Auswahl zählen beide Richtungen, und der Rechnungseingang wird dabei häufig übersehen.
Gebräuchliche Bezeichnungen: ZUGFeRD, XRechnung, elektronische Rechnung.
Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in strukturiertem Datenformat, das sich maschinell auslesen lässt. ZUGFeRD kombiniert dafür eine PDF-Datei mit eingebetteten XML-Daten, XRechnung ist ein reines XML-Format. Ausführlich im Glossar: E-Rechnung und ZUGFeRD
Das Angebot im Markt
Noch kein Eintrag
Für diese Kombination ist im Verzeichnis derzeit kein Produkt erfasst. Wir nehmen nur Software auf, deren Angaben sich öffentlich beim Hersteller nachvollziehen lassen.
Für welche Branchen die Kategorie zählt
Abgrenzung
Nicht jeder Betrieb braucht für E-Rechnung und ZUGFeRD ein spezialisiertes Produkt. Häufig ist die entscheidende Frage nicht, welches System das beste ist, sondern ob der Bedarf ein eigenes System überhaupt rechtfertigt.
Diese Seite listet, welche Software im Bereich E-Rechnung und ZUGFeRD für Betriebe verschiedener Größe infrage kommt, woher die Angaben stammen und welche Fragen vor einer Entscheidung geklärt sein sollten.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Woher die Angaben stammen
Angaben, die sich widersprechen, lösen wir zugunsten der Herstellerseite auf und vermerken das Prüfdatum. Kommt eine Korrektur von außen, prüfen wir sie ebenfalls gegen die Primärquelle, bevor wir etwas ändern.
Die Aufnahme in dieses Verzeichnis richtet sich nach der Relevanz im Gewerk, nicht nach Partnerprogrammen. Produkte ohne jede Vergütungsmöglichkeit stehen gleichberechtigt neben allen anderen.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Welche Statistiken hinter den Marktzahlen stehen und in welchem Turnus sie erscheinen, steht unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik
Worauf zu achten ist
Holen Sie Angebote über eine feste Laufzeit ein, üblich sind drei bis fünf Jahre. Monatspreise verdecken Einrichtungs-, Schulungs- und Wartungskosten.
Was oft gefragt wird
Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?
Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Die Liste oben ist ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Welche Lösung für einen konkreten Betrieb trägt, entscheidet sich an den Anschlüssen und an der täglichen Bedienung.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 10.09.2026. Wir sind mit keinem der genannten Anbieter verbunden und veröffentlichen keine Nutzerbewertungen.