Warenwirtschaft für Gastronomie

Kurze Antwort

Für Gastronomie sind in der Kategorie Warenwirtschaft derzeit 2 Produkte im Verzeichnis erfasst, insgesamt führt die Kategorie 2 Einträge. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten, Stand 10.09.2026. Preise nennen wir nur, wo der Hersteller sie selbst veröffentlicht.

2Produkte für Gastronomie
2Produkte in der Kategorie gesamt
153.545Betriebe im Gaststättengewerbe

Software für Warenwirtschaft wird in Gastronomie oft dann gewechselt, wenn eine gesetzliche Änderung oder ein Systemende dazu zwingt. Diese Seite hilft, die Auswahl vorher zu strukturieren statt unter Zeitdruck.

Einkauf, Lager, Kalkulation und Inventur im laufenden Betrieb. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen WaWi, Lagerverwaltung, Einkauf.

Warenwirtschaft entfaltet ihren Nutzen erst im Zusammenspiel mit dem Verkauf: Wenn die Kasse meldet, was verkauft wurde, und Rezepturen hinterlegt sind, lässt sich der theoretische gegen den tatsächlichen Wareneinsatz stellen. Voraussetzung ist Pflege. Rezepturen, Gebindegrößen und Einkaufspreise müssen aktuell sein, sonst rechnet das System mit falschen Grundlagen. Diesen Aufwand unterschätzen Betriebe regelmäßig.

Welche Systeme infrage kommen

Warenwirtschaft für Gastronomie im Überblick
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
gastronoviGastronovi GmbH & Co. KGCloudAbo, kein Listenpreis10.09.2026
VectronVectron Systems AGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026

Aktuell sind 2 der 2 Produkte dieser Kategorie mit Bezug zu Gastronomie geführt. Erfahrungsgemäß kommen bei einer konkreten Ausschreibung ein bis zwei weitere Anbieter dazu, die regional oder über Partner vertreiben und deshalb online wenig sichtbar sind.

Wenige Einträge bedeuten hier vor allem eines: Diese Kombination steht noch am Anfang. Das Verzeichnis wächst in Wellen, und Kategorien mit schmaler Besetzung werden bei der nächsten Erweiterung vorrangig ergänzt.

Warenwirtschaft überschneidet sich funktional mit angrenzenden Bereichen. Wer beides getrennt beschafft, muss die Übergabe zwischen den Systemen definieren, sonst entstehen zwei Datenbestände, die auseinanderlaufen.

Die Reihenfolge folgt der dokumentierten Eignung für Gastronomie und danach dem Namen. Es gibt keine bezahlte Platzierung. Was hinter den Spalten steht, erklärt die Seite Quellen und Methodik.

gastronovi

Cloudbasierte All-in-one-Lösung, die Kasse, Warenwirtschaft, Reservierung, Zeiterfassung und Gästekommunikation unter einem Zugang bündelt. Der Anbieter nennt über 8.000 gastronomische Betriebe als Nutzer.

gastronovi bündelt Kasse, Warenwirtschaft, Reservierung, Zeiterfassung und Gästekommunikation unter einem Zugang und ist damit unter den hier erfassten Gastro-Systemen das breiteste Angebot. Für Betriebe, die heute drei Werkzeuge nebeneinander betreiben, ist das der interessante Punkt; zugleich wächst damit die Abhängigkeit von einem Anbieter. Nach eigenen Angaben nutzen über 8.000 Betriebe die Plattform.

gastronovi im Detail · gastronovi für Gastronomie · Alternativen zu gastronovi

Vectron

Kassensysteme für Gastronomie, Bäckerei, Hotellerie und Handel, wahlweise als eigenständige Hardware oder im Paket mit Cloud und Payment. Der Hersteller verweist ausdrücklich auf KassenSichV, TSE und GoBD.

Vectron kommt aus dem Kassenhardware-Geschäft und bedient neben der Gastronomie auch Bäckerei, Metzgerei, Hotellerie und Handel. Das Angebot reicht von eigenständigen Kassensystemen bis zum Paket aus Kasse, Zahlungsabwicklung und Cloud. Der Hersteller betont die fiskalische Konformität ausdrücklich; Preise laufen über einen Konfigurator statt über eine Preisliste.

Vectron im Detail · Vectron für Gastronomie · Alternativen zu Vectron

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Was vorgeschrieben ist

HACCP

Lebensmittelbetriebe dokumentieren Eigenkontrollen. Manche Warenwirtschaftssysteme bilden das mit ab.

Belegausgabe

Zu jedem Geschäftsvorfall ist ein Beleg auszugeben. Das kann digital erfolgen, muss aber angeboten werden.

Was es kostet

Von den 2 hier erfassten Produkten nennen 0 einen öffentlichen Einstiegspreis. Das ist im B2B-Umfeld normal: Viele Hersteller kalkulieren nach Nutzerzahl, Modulen und Laufzeit und geben deshalb keinen Listenpreis heraus. Wir tragen keine geschätzten Werte ein, sondern lassen die Angabe offen und verlinken auf den Hersteller.

Für einen belastbaren Vergleich lohnt die Rechnung über drei bis fünf Jahre statt über den Monatspreis. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung und Wartung verschieben das Bild oft deutlicher als die Lizenzkosten selbst.

Woher die Angaben stammen

Wir gleichen die Angaben in unregelmäßigen Abständen gegen die Herstellerquelle ab und schreiben das Datum dieses Abgleichs an die jeweilige Zeile. Ein älteres Datum bedeutet, dass seitdem nicht erneut geprüft wurde, nicht dass die Angabe falsch ist.

Kein Anbieter kann sich in dieses Verzeichnis einkaufen und keiner sich herauskaufen. Wo Provisionen möglich sind, steht das an der jeweiligen Seite, ohne Einfluss auf Aufnahme oder Reihenfolge.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Wer wissen will, wie diese Seiten entstehen und wo ihre Grenzen liegen, findet das unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Worauf zu achten ist

Holen Sie Angebote über eine feste Laufzeit ein, üblich sind drei bis fünf Jahre. Monatspreise verdecken Einrichtungs-, Schulungs- und Wartungskosten.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

In der Nähe dieses Themas

Für Gastronomie lohnt es sich, vor den Anbietergesprächen die eigenen Muss-Kriterien festzuhalten. Ohne diese Liste entscheidet am Ende die überzeugendste Präsentation.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.