Frachtenbörse für Spedition & Logistik
Die Kurzfassung
Für Spedition & Logistik sind in der Kategorie Frachtenbörse derzeit 2 Produkte im Verzeichnis erfasst, insgesamt führt die Kategorie 2 Einträge. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten, Stand 10.09.2026. Preise nennen wir nur, wo der Hersteller sie selbst veröffentlicht.
Für Spedition & Logistik hängt die Auswahl im Bereich Frachtenbörse weniger am Funktionsumfang als an den Anschlüssen: an bestehende Systeme, an gesetzliche Vorgaben, an die Art, wie im Betrieb tatsächlich gearbeitet wird.
Marktplatz für Frachten und Laderaum mit Partnerprüfung. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Laderaumbörse, Transportbörse.
Frachtenbörsen dienen der kurzfristigen Auslastung und der Beschaffung von Kapazität bei Spitzen. Betreiber prüfen teilnehmende Unternehmen vorab, weil im Geschäft mit fremden Partnern Haftungsfragen entstehen. Der Geschwindigkeitsvorteil geht verloren, wenn Angebote manuell in das eigene System übertragen werden müssen, weshalb die Schnittstelle zum Transportmanagement zählt.
Welche Systeme infrage kommen
| Produkt | Hersteller | Betrieb | Preis | Geprüft |
|---|---|---|---|---|
| Cargoclix | Dr. Meier & Schmidt GmbH | Cloud | auf Anfrage | 10.09.2026 |
| TIMOCOM | TIMOCOM GmbH | Cloud | auf Anfrage | 10.09.2026 |
Die Kategorie führt insgesamt 2 Produkte, davon 2 mit dokumentiertem Bezug zu Spedition & Logistik. Wer die Auswahl bewusst weiter fassen will, findet auf der Kategorieseite alle Einträge, auch die ohne ausdrückliche Branchenzuordnung.
Für Frachtenbörse in Spedition & Logistik ist der Markt überschaubar. Das ist typisch für Aufgaben, die in einem Gewerk zwar anfallen, aber selten den Ausschlag für eine eigene Beschaffung geben. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr vorhandenes Hauptsystem den Bereich schon abdeckt.
Im Markt wird Frachtenbörse mal als eigenständige Kategorie, mal als Ausstattungsmerkmal geführt. Beim Vergleich von Angeboten lohnt deshalb der Blick darauf, ob eine Position separat berechnet wird oder im Grundpreis steckt.
Die Reihenfolge folgt der dokumentierten Eignung für Spedition & Logistik und danach dem Namen. Es gibt keine bezahlte Platzierung. Was hinter den Spalten steht, erklärt die Seite Quellen und Methodik.
Cargoclix
Cloudplattform für Zeitfenster- und Yard-Management sowie für Ausschreibungen von Transport- und Logistikleistungen. Der Anbieter nennt über 190.000 Nutzer und ein transaktionsbasiertes Kostenmodell.
Cargoclix löst ein sehr konkretes Problem: Wartezeiten an der Rampe. Die Plattform vergibt Zeitfenster für Be- und Entladung und wird typischerweise vom Warenempfänger eingeführt, während anliefernde Speditionen sie mitnutzen. Das transaktionsbasierte Kostenmodell unterscheidet sie von Lizenz- oder Mietmodellen und macht sie auch für gelegentliche Nutzung tragfähig.
Cargoclix im Detail · Cargoclix für Spedition & Logistik · Alternativen zu Cargoclix
TIMOCOM
Digitale Plattform mit Frachten- und Laderaumbörse, Ausschreibungen, Sendungsverfolgung und Schnittstellen zu TMS- und ERP-Systemen. Der Anbieter nennt über 156.000 Nutzer aus 58.000 geprüften Unternehmen.
TIMOCOM ist keine Speditionssoftware, sondern ein Marktplatz: Frachten- und Laderaumbörse, Ausschreibungen und Sendungsverfolgung mit nach eigenen Angaben über 156.000 Nutzern aus 58.000 geprüften Unternehmen. Für Speditionen ist es damit eine Ergänzung zum Transportmanagementsystem, keine Alternative dazu. Die angebotenen Schnittstellen zu TMS- und ERP-Systemen sind der Punkt, an dem sich der Nutzen entscheidet.
TIMOCOM im Detail · TIMOCOM für Spedition & Logistik · Alternativen zu TIMOCOM
Auswahlkriterien
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Regulatorische Vorgaben
Lenkzeiten
Fahrpersonalrecht und Berufskraftfahrerqualifikation setzen den Rahmen für Disposition und Tourenplanung.
Nachweise
Ablieferbelege und Statusmeldungen sind abrechnungsrelevant und werden zunehmend digital erwartet.
Kosten realistisch einschätzen
Von den 2 hier erfassten Produkten nennen 0 einen öffentlichen Einstiegspreis. Das ist im B2B-Umfeld normal: Viele Hersteller kalkulieren nach Nutzerzahl, Modulen und Laufzeit und geben deshalb keinen Listenpreis heraus. Wir tragen keine geschätzten Werte ein, sondern lassen die Angabe offen und verlinken auf den Hersteller.
Für einen belastbaren Vergleich lohnt die Rechnung über drei bis fünf Jahre statt über den Monatspreis. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung und Wartung verschieben das Bild oft deutlicher als die Lizenzkosten selbst.
Woher die Angaben stammen
Für die Erhebung gilt eine einfache Regel: Was der Hersteller selbst veröffentlicht, wird übernommen und mit Datum versehen. Was er nicht veröffentlicht, bleibt als fehlend gekennzeichnet. Eine dritte Kategorie, etwa eine Schätzung aus Erfahrungswerten, gibt es hier nicht.
Was hier fehlt, fehlt entweder, weil es uns noch nicht begegnet ist, oder weil sich die Angaben nicht öffentlich prüfen ließen. Hinweise auf fehlende Produkte nehmen wir gern entgegen.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Die Regeln, nach denen hier erfasst, geprüft und korrigiert wird, sind auf der Methodikseite offengelegt. Quellen und Methodik
Worauf zu achten ist
Lassen Sie sich den Ablauf zeigen, der bei Ihnen am häufigsten vorkommt, nicht die Funktionsliste. Der Unterschied zwischen zwei Systemen zeigt sich in der Zahl der Klicks für die Routineaufgabe.
Häufige Fragen
Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?
Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
In der Nähe dieses Themas
Die Liste oben ist ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Welche Lösung für einen konkreten Betrieb trägt, entscheidet sich an den Anschlüssen und an der täglichen Bedienung.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 10.09.2026. Wir sind mit keinem der genannten Anbieter verbunden und veröffentlichen keine Nutzerbewertungen.