Software für Spedition & Logistik

Kurze Antwort

Für Spedition & Logistik führt dieses Verzeichnis 8 Software-Kategorien und 5 geprüfte Produkte. Die Marktzahl stammt von DSLV Bundesverband Spedition und Logistik (Verbandsangabe ohne Jahresangabe). Alle Produktangaben sind gegen die öffentlichen Herstellerseiten abgeglichen.

3.000im DSLV organisierte Speditions- und Logistikbetriebe (Stand Abruf 09/2026)
595.000Beschäftigte in der Branche laut DSLV
8Software-Kategorien im Verzeichnis
5erfasste Produkte

Speditionssoftware verwaltet Aufträge, Touren und Frachtabrechnung. Entscheidend sind die Anbindungen: an Telematik, an Frachtenbörsen, an die Systeme der Auftraggeber.

Unternehmenssoftware ist in Spedition & Logistik kein Randthema, sondern greift in den Tagesablauf ein. Diese Übersicht sammelt die Anbieter, die für dieses Gewerk dokumentiert im Einsatz sind, und zeigt, worin sie sich unterscheiden.

Zahlen zur Branche

Nach der Statistik von DSLV Bundesverband Spedition und Logistik (Verbandsangabe ohne Jahresangabe) zählt der Bereich 3.000 im DSLV organisierte Speditions- und Logistikbetriebe (Stand: Abruf 09/2026). Ergänzend weist die Quelle 595.000 Beschäftigte in der Branche laut DSLV aus. Zuständige Organisation ist DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, 16 Landesverbände. Den rechtlichen Rahmen setzen GüKG, BKrFQG, ADSp.

Offizielle Quelle

Die Marktzahl stammt aus der Statistik von DSLV Bundesverband Spedition und Logistik (Verbandsangabe ohne Jahresangabe). Nachprüfbar unter: https://www.dslv.org/

Regulatorische Vorgaben

EDI

Der Datenaustausch mit Auftraggebern läuft über EDI-Formate. Ohne Anbindung entsteht Doppelerfassung.

Nachweise

Ablieferbelege und Statusmeldungen sind abrechnungsrelevant und werden zunehmend digital erwartet.

Lenkzeiten

Fahrpersonalrecht und Berufskraftfahrerqualifikation setzen den Rahmen für Disposition und Tourenplanung.

Software-Kategorien für Spedition & Logistik

Anbieter im Überblick

Produkte mit dokumentierter Eignung für Spedition & Logistik mit Betriebsart und Preismodell
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
CargoclixDr. Meier & Schmidt GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
CarLoSoloplan GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
TIMOCOMTIMOCOM GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
WinSpedLIS Logistische Informationssysteme AGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026
OSCASetlog GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Alle hier gezeigten Merkmale sind Herstellerangaben, keine Messwerte. Wir haben die Programme nicht installiert und nicht über einen längeren Zeitraum im Echtbetrieb geprüft. Wo wir von Einordnung sprechen, meinen wir Recherche.

Ein fehlendes Produkt ist kein Urteil. Es bedeutet nur, dass es uns bisher nicht begegnet ist oder dass sich die nötigen Angaben nicht öffentlich prüfen ließen.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Die Regeln, nach denen hier erfasst, geprüft und korrigiert wird, sind auf der Methodikseite offengelegt. Quellen und Methodik

Aus der Praxis

Vereinbaren Sie eine Testphase mit echten Daten. Eine Demo mit Musterdaten zeigt nicht, wie sich das System bei Ihrem Datenbestand verhält.

Fragen und Antworten

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Für Spedition & Logistik lohnt es sich, vor den Anbietergesprächen die eigenen Muss-Kriterien festzuhalten. Ohne diese Liste entscheidet am Ende die überzeugendste Präsentation.

Passend dazu

Redaktionelle Einordnung, kein Test unter Laborbedingungen. Stand der Produktangaben: 10.09.2026. Fehler melden Sie uns gern über die Kontaktseite.