EDI und Schnittstellen für Spedition & Logistik

Auf den Punkt

Für Spedition & Logistik sind in der Kategorie EDI und Schnittstellen derzeit 3 Produkte im Verzeichnis erfasst, insgesamt führt die Kategorie 3 Einträge. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten, Stand 10.09.2026. Preise nennen wir nur, wo der Hersteller sie selbst veröffentlicht.

3Produkte für Spedition & Logistik
3Produkte in der Kategorie gesamt
3.000im DSLV organisierte Speditions- und Logistikbetriebe

Bei EDI und Schnittstellen für Spedition & Logistik liegen die Unterschiede zwischen den Anbietern selten in der Funktionsliste. Sie zeigen sich in Betriebsart, Preismodell und in der Frage, wie gut sich das System in die vorhandene Landschaft einfügt.

Strukturierter elektronischer Datenaustausch mit Partnern und Auftraggebern. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen EDI, Datenaustausch, Schnittstelle.

Der strukturierte Datenaustausch ersetzt manuelle Erfassung bei Aufträgen, Lieferavisen und Rechnungen. Der Aufwand liegt nicht im Format, sondern im Anschluss jedes einzelnen Partners: Feldbelegungen abstimmen, testen, Fehlerfälle klären. Viele Unternehmen lagern das an einen Dienstleister aus. Vor einer Softwareentscheidung sollte klar sein, welche Partner den Austausch verlangen und welche Nachrichtenarten wirklich gebraucht werden.

Das Angebot im Markt

EDI und Schnittstellen für Spedition & Logistik, Stand der Prüfung in der letzten Spalte
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
TIMOCOMTIMOCOM GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
WinSpedLIS Logistische Informationssysteme AGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026
OSCASetlog GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026

Von 3 Einträgen der Kategorie entfallen 3 auf Spedition & Logistik. Die übrigen richten sich an andere Gewerke, decken aber teilweise dieselbe Aufgabe ab. Ein Blick über die Branchengrenze lohnt vor allem dort, wo die Aufgabe nicht branchenspezifisch reguliert ist.

Die Liste ist an dieser Stelle kurz. Das heißt nicht, dass es keine weiteren Anbieter gäbe, sondern dass wir bisher nur diese mit belegbaren Angaben erfassen konnten. Häufig wird EDI und Schnittstellen in Spedition & Logistik ohnehin als Modul einer umfassenderen Lösung eingekauft statt als eigenständiges Produkt.

Im Markt wird EDI und Schnittstellen mal als eigenständige Kategorie, mal als Ausstattungsmerkmal geführt. Beim Vergleich von Angeboten lohnt deshalb der Blick darauf, ob eine Position separat berechnet wird oder im Grundpreis steckt.

Die Reihenfolge folgt der dokumentierten Eignung für Spedition & Logistik und danach dem Namen. Es gibt keine bezahlte Platzierung. Was hinter den Spalten steht, erklärt die Seite Quellen und Methodik.

TIMOCOM

Digitale Plattform mit Frachten- und Laderaumbörse, Ausschreibungen, Sendungsverfolgung und Schnittstellen zu TMS- und ERP-Systemen. Der Anbieter nennt über 156.000 Nutzer aus 58.000 geprüften Unternehmen.

TIMOCOM ist keine Speditionssoftware, sondern ein Marktplatz: Frachten- und Laderaumbörse, Ausschreibungen und Sendungsverfolgung mit nach eigenen Angaben über 156.000 Nutzern aus 58.000 geprüften Unternehmen. Für Speditionen ist es damit eine Ergänzung zum Transportmanagementsystem, keine Alternative dazu. Die angebotenen Schnittstellen zu TMS- und ERP-Systemen sind der Punkt, an dem sich der Nutzen entscheidet.

TIMOCOM im Detail · TIMOCOM für Spedition & Logistik · Alternativen zu TIMOCOM

WinSped

Transportmanagementsystem für Spedition, Logistik und Versand, verfügbar als lokale Installation, über Cloud-Dienste sowie als Web- und App-Variante. Der Hersteller nennt Ausprägungen für Sammelgut, Komplettladung, KEP und Intermodalverkehr.

WinSped von LIS deckt mit Sammelgut, Komplettladung, Kurierdiensten und Intermodalverkehr ein breites Spektrum an Speditionsformen ab. Auffällig ist die Vielfalt der Betriebsarten: lokale Installation, Cloud-Dienste, eine webbasierte Variante und eine mobile App stehen nebeneinander. Das erlaubt einen schrittweisen Umstieg, macht die Angebotsstruktur aber erklärungsbedürftig.

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OSCA

Software für Lieferkettenmanagement, Bestellabwicklung und globale Logistik, die Lieferanten, interne Abteilungen und IT-Systeme verbindet. Der Hersteller nennt mittlere bis große Unternehmen aus Handel, Mode und Logistik als Zielgruppe.

OSCA von Setlog setzt eine Ebene über dem Transport an und steuert die Lieferkette zwischen Lieferanten, internen Abteilungen und Dienstleistern. Als Zielgruppe nennt der Hersteller mittlere bis große Unternehmen aus Handel, Mode und Logistik. Für eine Spedition ist es deshalb eher ein System des Auftraggebers als ein eigenes Werkzeug, weshalb es hier als sekundär geführt wird.

OSCA im Detail · OSCA für Spedition & Logistik · Alternativen zu OSCA

Auswahlkriterien

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Regulatorische Vorgaben

Lenkzeiten

Fahrpersonalrecht und Berufskraftfahrerqualifikation setzen den Rahmen für Disposition und Tourenplanung.

Nachweise

Ablieferbelege und Statusmeldungen sind abrechnungsrelevant und werden zunehmend digital erwartet.

Kosten realistisch einschätzen

Von den 3 hier erfassten Produkten nennen 0 einen öffentlichen Einstiegspreis. Das ist im B2B-Umfeld normal: Viele Hersteller kalkulieren nach Nutzerzahl, Modulen und Laufzeit und geben deshalb keinen Listenpreis heraus. Wir tragen keine geschätzten Werte ein, sondern lassen die Angabe offen und verlinken auf den Hersteller.

Für einen belastbaren Vergleich lohnt die Rechnung über drei bis fünf Jahre statt über den Monatspreis. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung und Wartung verschieben das Bild oft deutlicher als die Lizenzkosten selbst.

Woher die Angaben stammen

Zwischen Herstellerangabe und Alltagserfahrung liegt eine Lücke, die dieses Verzeichnis nicht schließen kann. Es sortiert den Markt vor und macht Angaben nachprüfbar; die Bewertung im eigenen Betrieb bleibt Sache derer, die damit arbeiten sollen.

Aufgenommen wird ein Produkt, wenn es in einer der geführten Branchen tatsächlich eine Rolle spielt und sich Hersteller sowie Grundangaben öffentlich nachprüfen lassen. Eine Zahlung ist weder Voraussetzung noch Hindernis.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Wie der Finder filtert und was die Eignungsstufen bedeuten, ist unter Quellen und Methodik im Einzelnen beschrieben. Quellen und Methodik

Aus der Praxis

Fragen Sie konkret nach der Erreichbarkeit des Supports und nach der zugesagten Reaktionszeit. Im Störungsfall zählt das mehr als der Funktionsumfang.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

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Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.