Alternativen zu TIMOCOM

Kurze Antwort

Im Verzeichnis sind 1 Produkte erfasst, die denselben Einsatzzweck abdecken wie TIMOCOM (Frachtenbörse). Die Liste ist alphabetisch, es gibt keine bezahlte Platzierung und keinen Testsieger.

Wer über einen Wechsel von TIMOCOM nachdenkt, sollte zuerst klären, was genau fehlt: eine Funktion, die Betriebsart, das Preismodell oder der Support. Ohne diese Präzisierung führt ein Wechsel häufig zu denselben Problemen in anderer Oberfläche.

Produkte mit vergleichbarem Einsatzzweck im Überblick
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
CargoclixDr. Meier & Schmidt GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026

TIMOCOM ist keine Speditionssoftware, sondern ein Marktplatz: Frachten- und Laderaumbörse, Ausschreibungen und Sendungsverfolgung mit nach eigenen Angaben über 156.000 Nutzern aus 58.000 geprüften Unternehmen. Für Speditionen ist es damit eine Ergänzung zum Transportmanagementsystem, keine Alternative dazu. Die angebotenen Schnittstellen zu TMS- und ERP-Systemen sind der Punkt, an dem sich der Nutzen entscheidet.

Die Alternativen im Verhältnis zu TIMOCOM

Cargoclix

Cargoclix stammt von Dr. Meier & Schmidt GmbH und nach den erfassten Angaben denselben Einsatzzweck abdeckt, sich in den dokumentierten Merkmalen aber nicht eindeutig von TIMOCOM unterscheidet. Für die Abgrenzung zu TIMOCOM ist das der wesentliche Punkt.

Woran ein Wechsel scheitert oder gelingt

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Grundlage jeder Zeile ist die Herstellerseite selbst, nicht eine Zusammenfassung Dritter. Wo eine Angabe dort nicht auffindbar ist, bleibt das Feld leer statt geschätzt. Das führt zu mehr Lücken, aber zu keiner falschen Zahl.

Aufgenommen wird ein Produkt, wenn es in einer der geführten Branchen tatsächlich eine Rolle spielt und sich Hersteller sowie Grundangaben öffentlich nachprüfen lassen. Eine Zahlung ist weder Voraussetzung noch Hindernis.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Das vollständige Vorgehen samt Testfall für den Software-Finder steht auf der Seite Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Bevor Sie Angebote einholen

Klären Sie vor der Auswahl, welche Altdaten wirklich übernommen werden müssen. Häufig genügt ein lesender Zugriff auf das Altsystem und spart erheblichen Migrationsaufwand.

Was oft gefragt wird

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.

Redaktionelle Einordnung, kein Test unter Laborbedingungen. Stand der Produktangaben: 10.09.2026. Fehler melden Sie uns gern über die Kontaktseite.