Mandanten- und Kundenportal für Anwaltskanzlei

Kurze Antwort

Für Anwaltskanzlei sind in der Kategorie Mandanten- und Kundenportal derzeit 1 Produkte im Verzeichnis erfasst, insgesamt führt die Kategorie 2 Einträge. Alle Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten, Stand 10.09.2026. Preise nennen wir nur, wo der Hersteller sie selbst veröffentlicht.

1Produkte für Anwaltskanzlei
2Produkte in der Kategorie gesamt
167.547zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

Software für Mandanten- und Kundenportal wird in Anwaltskanzlei oft dann gewechselt, wenn eine gesetzliche Änderung oder ein Systemende dazu zwingt. Diese Seite hilft, die Auswahl vorher zu strukturieren statt unter Zeitdruck.

Geschützter Bereich für den Austausch von Dokumenten und Nachrichten mit Mandanten. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Kundenportal, Datenraum.

Ein Portal ersetzt den Versand vertraulicher Unterlagen per E-Mail. Der Vorteil liegt in Zugriffsschutz und Nachvollziehbarkeit, die Hürde in der Akzeptanz auf der Gegenseite. Portale, für die sich Mandantinnen und Mandanten erst umständlich anmelden müssen, bleiben ungenutzt. Zu klären ist außerdem, ob das Portal Bestandteil der Hauptsoftware ist oder als eigenes Produkt berechnet wird.

Welche Systeme infrage kommen

Mandanten- und Kundenportal für Anwaltskanzlei mit Betriebsart und Preismodell
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
ActaportdokSAFE GmbHCloudab 79 € / Monat10.09.2026

Im Verzeichnis stehen für diese Kombination 1 von insgesamt 2 Produkten der Kategorie. Die Differenz erklärt sich meist dadurch, dass ein Anbieter andere Gewerke adressiert oder Anwaltskanzlei in seiner Selbstbeschreibung nicht vorkommt. Für den eigenen Vergleich lohnt trotzdem der Blick auf die vollständige Kategorie, weil funktional passende Systeme gelegentlich außerhalb der Branchenzuordnung liegen.

Die schmale Besetzung dieser Kombination ist ein Ergebnis unserer Aufnahmeregel: Erfasst wird nur, was sich beim Hersteller öffentlich belegen lässt. Anbieter, die kaum Angaben veröffentlichen, fehlen deshalb, auch wenn sie im Markt vorkommen.

Die Grenzen zwischen Mandanten- und Kundenportal und benachbarten Kategorien sind im Markt fließend. Manche Anbieter führen den Bereich als eigenes Produkt, andere als Modul in einem größeren System. Für den Vergleich heißt das: Nicht nur Produkte gegeneinander stellen, sondern auch prüfen, ob eine vorhandene Lösung den Bedarf schon mit abdeckt.

Die Reihenfolge folgt der dokumentierten Eignung für Anwaltskanzlei und danach dem Namen. Es gibt keine bezahlte Platzierung. Was hinter den Spalten steht, erklärt die Seite Quellen und Methodik.

Actaport

Rein cloudbasierte Kanzleisoftware mit Hosting in Deutschland. Der Hersteller veröffentlicht Tarife je Nutzer und listet Zusatzmodule wie Mandantenportal und API separat.

Actaport ist unter den hier erfassten Kanzleisystemen das konsequenteste Cloud-Produkt: Eine lokale Installation wird nicht angeboten. Das vereinfacht den Betrieb und bindet zugleich vollständig an den Anbieter. Die Preise sind je Nutzer öffentlich ausgewiesen, allerdings sind mehrere Funktionen wie Mandantenportal und API als kostenpflichtige Zusatzmodule geführt, was in die Gesamtrechnung gehört.

Actaport im Detail · Actaport für Anwaltskanzlei · Alternativen zu Actaport

Woran sich Angebote unterscheiden

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Was vorgeschrieben ist

RVG

Die Abrechnung folgt dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Software rechnet Gebührentatbestände regelmäßig automatisiert.

Fristen

Fristversäumnisse sind der häufigste Haftungsfall. Fristenkalender mit Vorfrist und Kontrollmechanismus gehören zum Kern jeder Kanzleisoftware.

Was es kostet

Von den 1 hier erfassten Produkten nennen 1 einen öffentlichen Einstiegspreis. Das ist im B2B-Umfeld normal: Viele Hersteller kalkulieren nach Nutzerzahl, Modulen und Laufzeit und geben deshalb keinen Listenpreis heraus. Wir tragen keine geschätzten Werte ein, sondern lassen die Angabe offen und verlinken auf den Hersteller.

  • Actaport: Starter ab 79 € pro Nutzer und Monat, Professional 101 bis 129 €

Für einen belastbaren Vergleich lohnt die Rechnung über drei bis fünf Jahre statt über den Monatspreis. Einrichtung, Datenübernahme, Schulung und Wartung verschieben das Bild oft deutlicher als die Lizenzkosten selbst.

Woher die Angaben stammen

Die Zuordnung eines Produkts zu Kategorien und Branchen folgt der Selbstbeschreibung des Herstellers und dem dokumentierten Funktionsumfang. Sie ist eine Einordnung des Einsatzzwecks und ausdrücklich keine Bewertung der Qualität.

Erweitert wird in Wellen, nicht kontinuierlich. Neue Branchen und Produkte kommen gebündelt dazu, wenn Marktzahlen, Kategorien und prüfbare Herstellerangaben zusammen vorliegen.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Wie der Finder filtert und was die Eignungsstufen bedeuten, ist unter Quellen und Methodik im Einzelnen beschrieben. Quellen und Methodik

Ein Hinweis vorab

Rechnen Sie Schulung und Produktivitätsverlust in den ersten Wochen ein. Diese Kosten stehen in keinem Angebot, fallen aber sicher an.

Häufige Fragen

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

In der Nähe dieses Themas

Wer in Anwaltskanzlei eine Entscheidung im Bereich Mandanten- und Kundenportal vorbereitet, kommt mit zwei bis drei Angeboten und einer Testphase mit echten Daten weiter als mit einer langen Marktrecherche.

Hinweis: Diese Übersicht ist redaktionell zusammengestellt und ersetzt kein Angebot. Produktangaben mit Stand 10.09.2026, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.