RED Medical für Arztpraxis
Kurze Antwort
RED Medical von RED Medical Systems GmbH ist für Arztpraxis im Verzeichnis als primäre Zielgruppe geführt. Überschneidung mit den für diese Branche relevanten Kategorien: 4.
Cloudbasierte Software für Heilberufe mit eigenem TI-Zugang, ePA-Dienst und Videosprechstunde. Der Hersteller hostet nach eigenen Angaben in Deutschland.
RED Medical ist konsequent cloudbasiert und bündelt Praxissoftware, TI-Zugang, ePA-Dienst und Videosprechstunde beim selben Anbieter. Für Psychotherapie bewirbt der Hersteller ein Komplettpaket, dessen Kosten nach seinen Angaben über die TI-Pauschale der Kassenärztlichen Vereinigung erstattet werden. Wer diese Rechnung prüfen will, sollte sie sich vorab schriftlich geben lassen.
Was die Einordnung bedeutet
Die Stufe "primäre Zielgruppe" beschreibt, wie eng der Hersteller das Produkt auf Arztpraxis zuschneidet. Primär heißt: Das Gewerk wird ausdrücklich adressiert. Sekundär heißt: Es wird mitbedient, steht aber nicht im Mittelpunkt. Möglich heißt: Funktional passt es, eine besondere Ausrichtung auf die Branche ist aber nicht dokumentiert. Diese Einordnung ist keine Bewertung der Qualität.
Passende Kategorien in dieser Branche
Erfasste Angaben
| Hersteller | RED Medical Systems GmbH |
|---|---|
| Website | redmedical.de |
| Betriebsart | Cloud |
| Preismodell | Abo, kein Listenpreis |
| Preisangabe des Herstellers | für Psychotherapie als über die TI-Pauschale erstattetes Komplettpaket beworben |
| DATEV-Schnittstelle | keine Angabe |
| Mobile Nutzung | keine Angabe |
| KI-Funktionen | keine Angabe |
Herkunft der Angaben
Abgeglichen gegen die Herstellerseite: https://redmedical.de/
Worauf es bei der Auswahl ankommt
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Grundlage der Einordnung
Wir führen bewusst weniger Merkmale, als technisch möglich wäre. Eine Tabelle mit vierzig Spalten, von denen dreißig leer sind, sieht gründlich aus und hilft bei keiner Entscheidung.
Die Liste wächst in Wellen. Ein Produkt kommt dazu, sobald Hersteller, Einsatzzweck und mindestens die Grundangaben belegt sind; vorher steht es nicht in der Tabelle.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Das vollständige Vorgehen samt Testfall für den Software-Finder steht auf der Seite Quellen und Methodik. Quellen und Methodik
Gut zu wissen
Vereinbaren Sie eine Testphase mit echten Daten. Eine Demo mit Musterdaten zeigt nicht, wie sich das System bei Ihrem Datenbestand verhält.
Fragen und Antworten
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.
Branchen-Software ist ein unabhängiges redaktionelles Angebot und kein Hersteller. Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten und wurden zuletzt am 10.09.2026 abgeglichen. Verbindlich ist die Auskunft des jeweiligen Anbieters.