advoware für Anwaltskanzlei
Kurze Antwort
advoware von Septeo Legal Solutions Deutschland GmbH ist für Anwaltskanzlei im Verzeichnis als primäre Zielgruppe geführt. Überschneidung mit den für diese Branche relevanten Kategorien: 2.
Kanzleisoftware für kleinere und mittelgroße Kanzleien und Notariate, verfügbar in der Cloud und auf dem Kanzleiserver. Die Editionen unterscheiden sich unter anderem in Buchhaltung und DATEV-Export.
advoware richtet sich laut Hersteller an kleinere und mittelgroße Kanzleien sowie an Notariate. Die Editionsstaffelung ist ungewöhnlich transparent: Buchhaltung mit DATEV-Export ist erst ab der mittleren Stufe enthalten, was beim Preisvergleich zu beachten ist. Der Anbieter gehört inzwischen zur Septeo-Gruppe, das Produkt ist unter dem alten Namen aber weiterhin am Markt.
Was die Einordnung bedeutet
Die Stufe "primäre Zielgruppe" beschreibt, wie eng der Hersteller das Produkt auf Anwaltskanzlei zuschneidet. Primär heißt: Das Gewerk wird ausdrücklich adressiert. Sekundär heißt: Es wird mitbedient, steht aber nicht im Mittelpunkt. Möglich heißt: Funktional passt es, eine besondere Ausrichtung auf die Branche ist aber nicht dokumentiert. Diese Einordnung ist keine Bewertung der Qualität.
Passende Kategorien in dieser Branche
Erfasste Angaben
| Hersteller | Septeo Legal Solutions Deutschland GmbH |
|---|---|
| Website | www.stp.one |
| Betriebsart | Cloud + lokal |
| Preismodell | ab 110 € / Monat |
| Preisangabe des Herstellers | Cloud-Edition ab 109,80 € pro Nutzer und Monat zzgl. MwSt. |
| DATEV-Schnittstelle | dokumentiert |
| Mobile Nutzung | keine Angabe |
| KI-Funktionen | keine Angabe |
Herkunft der Angaben
Abgeglichen gegen die Herstellerseite: https://www.stp.one/de/produkte/advoware
Woran sich Angebote unterscheiden
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Grundlage der Einordnung
Die Datenbasis entsteht durch Recherche, nicht durch Fragebögen an die Hersteller. Das hat einen Nachteil, nämlich Lücken bei allem, was nicht öffentlich dokumentiert ist, und einen Vorteil: Jede Angabe lässt sich von außen nachprüfen.
Die Auswahl folgt dem, was in den Betrieben tatsächlich vorkommt, nicht dem Marketingaufwand der Anbieter. Deshalb stehen kleine, spezialisierte Häuser hier neben großen Namen.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Wer wissen will, wie diese Seiten entstehen und wo ihre Grenzen liegen, findet das unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik
Aus der Praxis
Lassen Sie sich den Ablauf zeigen, der bei Ihnen am häufigsten vorkommt, nicht die Funktionsliste. Der Unterschied zwischen zwei Systemen zeigt sich in der Zahl der Klicks für die Routineaufgabe.
Was oft gefragt wird
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Sinnvoll ist der Vergleich über eine Laufzeit von mehreren Jahren statt über den Monatspreis. Einrichtung, Schulung und Wartung verschieben das Bild deutlich.
Branchen-Software ist ein unabhängiges redaktionelles Angebot und kein Hersteller. Angaben stammen von den öffentlichen Herstellerseiten und wurden zuletzt am 10.09.2026 abgeglichen. Verbindlich ist die Auskunft des jeweiligen Anbieters.