EDI (Electronic Data Interchange)

Die Kurzfassung

EDI bezeichnet den strukturierten elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen, etwa für Aufträge, Lieferavise und Rechnungen. Er ersetzt manuelle Erfassung und ist in Handel und Logistik weit verbreitet.

EDI arbeitet mit vereinbarten Nachrichtenformaten. Verbreitet sind EDIFACT-Nachrichten, daneben zunehmend Schnittstellen über Programmierschnittstellen. Wichtig ist weniger das Format als die Verlässlichkeit der Übertragung und die Klärung, was bei Fehlern passiert.

Der Aufwand liegt im Anschluss jedes einzelnen Partners: Feldbelegungen, Testphase, Abstimmung. Viele Unternehmen nutzen deshalb einen Dienstleister, der die Umsetzung übernimmt.

Vor einer Softwareentscheidung sollte man wissen, welche Partner EDI verlangen und welche Nachrichtenarten tatsächlich gebraucht werden.

Software in diesem Bereich

Im Verzeichnis sind der Kategorie EDI und Schnittstellen derzeit 3 Produkte zugeordnet.

EDI und Schnittstellen mit Betriebsart und Preismodell
ProduktHerstellerBetriebPreisGeprüft
OSCASetlog GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
TIMOCOMTIMOCOM GmbHCloudauf Anfrage10.09.2026
WinSpedLIS Logistische Informationssysteme AGCloud + lokalauf Anfrage10.09.2026

Alle Produkte der Kategorie EDI und Schnittstellen

Warum der Begriff für die Softwareauswahl zählt

EDI (Electronic Data Interchange) ist einer der Punkte, an denen sich Angebote scheinbar gleichen und praktisch stark unterscheiden. Wer hier nur die Funktionsliste vergleicht, übersieht die Unterschiede im täglichen Ablauf.

Anbieter schneiden EDI (Electronic Data Interchange) unterschiedlich zu. Zwei Produkte mit derselben Kategoriebezeichnung können deutlich verschiedene Aufgaben abdecken, weshalb der Funktionsvergleich immer am eigenen Ablauf ansetzen sollte.

Wie es im Alltag aussieht

Der Markt für EDI (Electronic Data Interchange) ist auch für Betriebe im deutschsprachigen Raum unübersichtlich, weil Anbieter mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt nebeneinander stehen. Diese Übersicht sortiert nach dem, was sich belegen lässt.

Bei EDI (Electronic Data Interchange) lohnt der Blick auf das, was nach der Einführung an Pflege anfällt. Viele Funktionen sind schnell aktiviert und brauchen danach dauerhaft gepflegte Stammdaten. Wo diese Pflege niemand übernimmt, bleibt die Funktion ungenutzt.

Die Zuordnung eines Produkts zu Kategorien und Branchen folgt der Selbstbeschreibung des Herstellers und dem dokumentierten Funktionsumfang. Sie ist eine Einordnung des Einsatzzwecks und ausdrücklich keine Bewertung der Qualität.

Ob ein Produkt hier steht, entscheidet die Redaktion nach Relevanz im Gewerk und nach Prüfbarkeit der Angaben. Hersteller können Korrekturen melden, aber keine Aufnahme oder Position verhandeln.

Was bei der Auswahl daran hängt

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Gut zu wissen

Holen Sie Angebote über eine feste Laufzeit ein, üblich sind drei bis fünf Jahre. Monatspreise verdecken Einrichtungs-, Schulungs- und Wartungskosten.

Was oft gefragt wird

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Verwandte Begriffe

Wo mehrere Systeme nebeneinander laufen, entscheidet weniger das einzelne Produkt als die Frage, wie sauber die Übergaben zwischen ihnen definiert sind.

Redaktionelle Einordnung, kein Test unter Laborbedingungen. Stand der Produktangaben: 10.09.2026. Fehler melden Sie uns gern über die Kontaktseite.