Lightspeed Restaurant vs. orderbird

Kurze Antwort

Beide Produkte decken denselben Einsatzzweck ab. Die Tabelle stellt die dokumentierten Angaben nebeneinander. Wir küren keinen Sieger: Welche Lösung besser passt, hängt an Betriebsgröße, vorhandenen Systemen und Betriebsart.

Diese Gegenüberstellung wertet nicht. Sie zeigt, wo sich die dokumentierten Angaben von Lightspeed Restaurant und orderbird unterscheiden, und überlässt die Gewichtung dem eigenen Bedarf.

Gegenüberstellung der erfassten Angaben mit Betriebsart und Preismodell
MerkmalLightspeed Restaurantorderbird
HerstellerLightspeed Commerceorderbird GmbH
BetriebsartCloudCloud
PreismodellAbo, kein ListenpreisAbo, kein Listenpreis
Preisangabekein Listenpreis auf der StartseiteTarife je Variante, kein Listenpreis auf der Startseite
DATEV-Schnittstellekeine Angabekeine Angabe
Mobile Nutzungdokumentiertdokumentiert
KI-Funktionenkeine Angabekeine Angabe
Geprüft am10.09.202610.09.2026

Lightspeed Restaurant

Cloudbasierte Kassen- und Bezahlplattform für Restaurants, Bars, Cafés und Hotellerie, auch für mehrere Standorte. Der Anbieter führt TSE als eigenes Produktelement.

Lightspeed ist der einzige international geführte Anbieter unter den hier erfassten Kassensystemen und richtet sich mit Mehrstandort-Funktionen erkennbar an größere Betriebe und Ketten. Die technische Sicherheitseinrichtung führt der Anbieter als eigenes Produktelement. Ein Listenpreis steht auf der Startseite nicht, es gibt aber eine separate Preisseite.

Alle Angaben zu Lightspeed Restaurant

orderbird

Kassensystem für Gastronomie und Einzelhandel in zwei Varianten: iPad-basiert für Restaurants sowie als kompaktes All-in-one-Gerät. Der Hersteller nennt eine zertifizierte TSE als enthalten.

orderbird tritt in zwei Ausprägungen an: einer iPad-basierten Lösung für Restaurants und Cafés und einem kompakten All-in-one-Gerät für kleinere Betriebe. Die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung ist nach Herstellerangaben enthalten, was den Preisvergleich vereinfacht, weil dieser Posten sonst häufig separat berechnet wird. Konkrete Monatstarife nennt die Startseite nicht.

Alle Angaben zu orderbird

Woran sich die Entscheidung festmacht

  • Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
  • Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
  • Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
  • Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.

Woher die Angaben stammen

Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den öffentlich zugänglichen Unterlagen der Hersteller: Funktionsübersichten, Preisseiten, Systemvoraussetzungen und Schnittstellenverzeichnisse. Wir übernehmen keine Angaben aus Wettbewerbsportalen, weil sich deren Herkunft im Einzelfall nicht prüfen lässt.

Für die Aufnahme zählt nicht die Größe des Anbieters. Kleine, spezialisierte Häuser sind in mehreren dieser Kategorien der Standard, und das bildet das Verzeichnis ab.

Was in den Spalten steht

  • Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
  • DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
  • Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.

Das vollständige Vorgehen samt Testfall für den Software-Finder steht auf der Seite Quellen und Methodik. Quellen und Methodik

Aus der Praxis

Rechnen Sie Schulung und Produktivitätsverlust in den ersten Wochen ein. Diese Kosten stehen in keinem Angebot, fallen aber sicher an.

Was oft gefragt wird

Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?

Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.

Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?

Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.

Gibt es kostenlose Lösungen?

Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.

Was passiert bei einem Ausfall?

Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.

Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?

Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.

Sinnvoll ist der Vergleich über eine Laufzeit von mehreren Jahren statt über den Monatspreis. Einrichtung, Schulung und Wartung verschieben das Bild deutlich.

Die Angaben wurden am 10.09.2026 gegen die Herstellerquellen geprüft. Preise und Funktionen können sich ändern; maßgeblich ist die jeweilige Herstellerseite.