gastronovi vs. orderbird
Das Wichtigste zuerst
Beide Produkte decken denselben Einsatzzweck ab. Die Tabelle stellt die dokumentierten Angaben nebeneinander. Wir küren keinen Sieger: Welche Lösung besser passt, hängt an Betriebsgröße, vorhandenen Systemen und Betriebsart.
Diese Gegenüberstellung wertet nicht. Sie zeigt, wo sich die dokumentierten Angaben von gastronovi und orderbird unterscheiden, und überlässt die Gewichtung dem eigenen Bedarf.
| Merkmal | gastronovi | orderbird |
|---|---|---|
| Hersteller | Gastronovi GmbH & Co. KG | orderbird GmbH |
| Betriebsart | Cloud | Cloud |
| Preismodell | Abo, kein Listenpreis | Abo, kein Listenpreis |
| Preisangabe | Preisübersicht nur nach Anfrage einsehbar | Tarife je Variante, kein Listenpreis auf der Startseite |
| DATEV-Schnittstelle | keine Angabe | keine Angabe |
| Mobile Nutzung | dokumentiert | dokumentiert |
| KI-Funktionen | keine Angabe | keine Angabe |
| Geprüft am | 10.09.2026 | 10.09.2026 |
gastronovi
Cloudbasierte All-in-one-Lösung, die Kasse, Warenwirtschaft, Reservierung, Zeiterfassung und Gästekommunikation unter einem Zugang bündelt. Der Anbieter nennt über 8.000 gastronomische Betriebe als Nutzer.
gastronovi bündelt Kasse, Warenwirtschaft, Reservierung, Zeiterfassung und Gästekommunikation unter einem Zugang und ist damit unter den hier erfassten Gastro-Systemen das breiteste Angebot. Für Betriebe, die heute drei Werkzeuge nebeneinander betreiben, ist das der interessante Punkt; zugleich wächst damit die Abhängigkeit von einem Anbieter. Nach eigenen Angaben nutzen über 8.000 Betriebe die Plattform.
orderbird
Kassensystem für Gastronomie und Einzelhandel in zwei Varianten: iPad-basiert für Restaurants sowie als kompaktes All-in-one-Gerät. Der Hersteller nennt eine zertifizierte TSE als enthalten.
orderbird tritt in zwei Ausprägungen an: einer iPad-basierten Lösung für Restaurants und Cafés und einem kompakten All-in-one-Gerät für kleinere Betriebe. Die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung ist nach Herstellerangaben enthalten, was den Preisvergleich vereinfacht, weil dieser Posten sonst häufig separat berechnet wird. Konkrete Monatstarife nennt die Startseite nicht.
Woran sich die Entscheidung festmacht
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Woher die Angaben stammen
Für die Erhebung gilt eine einfache Regel: Was der Hersteller selbst veröffentlicht, wird übernommen und mit Datum versehen. Was er nicht veröffentlicht, bleibt als fehlend gekennzeichnet. Eine dritte Kategorie, etwa eine Schätzung aus Erfahrungswerten, gibt es hier nicht.
Die Liste wächst in Wellen. Ein Produkt kommt dazu, sobald Hersteller, Einsatzzweck und mindestens die Grundangaben belegt sind; vorher steht es nicht in der Tabelle.
Was in den Spalten steht
- Preismodell: Abo steht für laufende Miete, meist je Nutzer und Monat. Kauf steht für eine einmalige Lizenz, in der Regel zuzüglich Wartung. Auf Anfrage heißt, dass der Hersteller keinen Listenpreis veröffentlicht.
- DATEV-Schnittstelle: Dokumentiert heißt, dass der Hersteller eine Übergabe an DATEV ausdrücklich nennt. Nicht dokumentiert heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dazu nichts Öffentliches gefunden haben.
- Prüfdatum: Das Datum sagt, wann wir die Angaben zuletzt gegen die Herstellerseite abgeglichen haben. Es ist kein Erscheinungsdatum und kein Hinweis auf die Aktualität der Software selbst.
Welche Statistiken hinter den Marktzahlen stehen und in welchem Turnus sie erscheinen, steht unter Quellen und Methodik. Quellen und Methodik
Ein Hinweis vorab
Prüfen Sie, wie schnell gesetzliche Änderungen im Standard ankommen. Bei regulierten Themen ist das wichtiger als jede Zusatzfunktion.
Was oft gefragt wird
Werden Anbieter für die Aufnahme bezahlt?
Nein. Die Aufnahme richtet sich danach, ob ein Produkt für das Gewerk eine Rolle spielt. Wo Provisionen fließen können, steht das an der jeweiligen Seite.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Für Betriebe lohnt es sich, vor den Anbietergesprächen die eigenen Muss-Kriterien festzuhalten. Ohne diese Liste entscheidet am Ende die überzeugendste Präsentation.
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 10.09.2026. Wir sind mit keinem der genannten Anbieter verbunden und veröffentlichen keine Nutzerbewertungen.