Finanzbuchhaltung (Fibu)
Auf den Punkt
Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens systematisch und liefert die Grundlage für Jahresabschluss und Steuererklärungen. Software dafür reicht von einfacher Belegerfassung bis zur vollständigen Bilanzierung.
Die laufende Buchführung ordnet jeden Beleg einem Konto zu. Aus diesen Buchungen entstehen betriebswirtschaftliche Auswertungen, die unterjährig zeigen, wie das Unternehmen steht. Die Qualität dieser Auswertungen hängt unmittelbar an der Sorgfalt der Kontierung.
In der Arbeitsteilung mit der Steuerberatung ist die zentrale Frage, wo gebucht wird. Bucht die Kanzlei, braucht das Unternehmen vor allem einen sauberen Belegtransport. Bucht das Unternehmen selbst, muss die Software den Export in einem Format liefern, mit dem die Kanzlei arbeiten kann.
Für die Auswahl ist entscheidend, ob Einnahmenüberschussrechnung oder Bilanzierung gefordert ist und welche Nebenbücher gebraucht werden, etwa Anlagenbuchhaltung oder Kostenstellen.
Software in diesem Bereich
Im Verzeichnis sind der Kategorie Finanzbuchhaltung derzeit 3 Produkte zugeordnet.
| Produkt | Hersteller | Betrieb | Preis | Geprüft |
|---|---|---|---|---|
| Agenda | Agenda | Cloud | auf Anfrage | 10.09.2026 |
| DATEV | DATEV eG | Cloud + lokal | auf Anfrage | 10.09.2026 |
| Simba | Simba Computer Systeme GmbH | keine Angabe | auf Anfrage | 10.09.2026 |
Alle Produkte der Kategorie Finanzbuchhaltung
Warum der Begriff für die Softwareauswahl zählt
Ob Finanzbuchhaltung (Fibu) für die Auswahl wirklich ins Gewicht fällt, hängt vom Betrieb ab. In manchen Häusern ist es das entscheidende Kriterium, in anderen eine Randfunktion, die nie genutzt wird. Diese Einordnung sollte vor dem Vergleich stehen.
Anbieter schneiden Finanzbuchhaltung (Fibu) unterschiedlich zu. Zwei Produkte mit derselben Kategoriebezeichnung können deutlich verschiedene Aufgaben abdecken, weshalb der Funktionsvergleich immer am eigenen Ablauf ansetzen sollte.
Wie es im Alltag aussieht
Finanzbuchhaltung (Fibu) ist in Betriebe im deutschsprachigen Raum kein Randthema, sondern greift in den Tagesablauf ein. Diese Übersicht sammelt die Anbieter, die für dieses Gewerk dokumentiert im Einsatz sind, und zeigt, worin sie sich unterscheiden.
Im Alltag zeigt sich bei Finanzbuchhaltung (Fibu) schnell, ob eine Funktion durchdacht ist. Entscheidend sind selten die Ausnahmefälle, sondern die Aufgabe, die täglich zwanzigmal anfällt. Genau die sollte man sich in einer Demo vorführen lassen, nicht die Sonderfälle.
Für die Erhebung gilt eine einfache Regel: Was der Hersteller selbst veröffentlicht, wird übernommen und mit Datum versehen. Was er nicht veröffentlicht, bleibt als fehlend gekennzeichnet. Eine dritte Kategorie, etwa eine Schätzung aus Erfahrungswerten, gibt es hier nicht.
Ob ein Produkt hier steht, entscheidet die Redaktion nach Relevanz im Gewerk und nach Prüfbarkeit der Angaben. Hersteller können Korrekturen melden, aber keine Aufnahme oder Position verhandeln.
Was bei der Auswahl daran hängt
- Datenexport: Die Frage nach dem Export der eigenen Daten gehört vor den Einstieg, nicht an das Ende der Vertragslaufzeit.
- Auftragsverarbeitung: Wo personenbezogene Daten beim Anbieter liegen, ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung Pflicht, nicht Verhandlungssache.
- Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit entscheiden im Störungsfall mehr als jede Funktionsliste.
- Schnittstellen: Ein System ohne Anbindung an die vorhandene Landschaft erzeugt Doppelerfassung, statt sie abzubauen.
Aus der Praxis
Holen Sie Angebote über eine feste Laufzeit ein, üblich sind drei bis fünf Jahre. Monatspreise verdecken Einrichtungs-, Schulungs- und Wartungskosten.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Branchenlösung oder reicht ein allgemeines System?
Wo gesetzliche Vorgaben oder Abrechnungsregeln im Spiel sind, ist eine Branchenlösung meist der kürzere Weg. Bei rein kaufmännischen Aufgaben kann ein allgemeines System genügen und ist oft günstiger.
Gibt es kostenlose Lösungen?
Vereinzelt gibt es kostenfreie Einstiegsvarianten, meist mit Begrenzung auf einen Arbeitsplatz oder einen Funktionsumfang. Für den produktiven Betrieb in mehreren Händen sind sie selten ausreichend.
Was passiert bei einem Ausfall?
Zu klären ist, welche Verfügbarkeit zugesagt wird, wie der Support im Störungsfall erreichbar ist und ob es einen dokumentierten Ersatzweg gibt. Gerade bei cloudbasierten Systemen ist das der entscheidende Punkt.
Wie viele Arbeitsplätze rechnen sich?
Bei Mietmodellen wächst der Preis linear mit den Nutzern, bei Lizenzmodellen sinkt der Preis je Platz oft mit der Menge. Der Vergleich lohnt über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, nicht über einen Monat.
Verwandte Begriffe
Die Liste oben ist ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Welche Lösung für einen konkreten Betrieb trägt, entscheidet sich an den Anschlüssen und an der täglichen Bedienung.
Hinweis: Diese Übersicht ist redaktionell zusammengestellt und ersetzt kein Angebot. Produktangaben mit Stand 10.09.2026, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.